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Die Entscheidung selbstständig oder nebenberuflich als Freelancer*in zu arbeiten, erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. Trotzdem konnte sich dieses moderne Berufsmodell seines zu Unrecht anhaftenden Stigmas noch nicht vollständig entledigen. Viele Unternehmen fürchten den Kontrollverlust, der entsteht, wenn Projekte extern in Auftrag gegeben werden.

Aber so verständlich gewisse Vorbehalte auch sein mögen, die Welt befindet sich im Wandel. Bereits im Jahr 2016 sind in den USA und Europa zwischen 20 und 30 % der erwerbsfähigen Bevölkerung einer Tätigkeit als Freelancer*in nachgegangen. In den letzten Jahren ist die globale Independent-Workforce weiter gestiegen. Zudem nutzen immer mehr Freelancer*innen online Marktplätze, um digitale Dienstleistungen weltweit anzubieten – und die Zahl der Freelancer*innen-Suchenden wächst mit. Remote-Work macht es möglich.

Nicht zuletzt hat das Jahr 2020 und der Ausbruch von COVID-19 in aller Deutlichkeit gezeigt, dass eine Welt ohne Homeoffice und Remote-Work nicht länger vorstellbar ist. Mehr noch, COVID-19 hat bewiesen, es funktioniert.

Eine wachsende Anzahl hochqualifizierter Arbeitskräfte entscheidet sich für den Weg des/der Freelancers/in. Für viele ist die Sehnsucht nach flexibleren Arbeitszeiten oder einer gesünderen Work-Life-Balance ausschlaggebend. In einigen Branchen ist die Zusammenarbeit mit Freelancern*innen bereits die Regel – das Auslagern von administrativen Prozessen, Kundensupport, Design und Social-Media-Marketing längst gang und gäbe.

Aber wie sieht es mit jungen Unternehmen aus? Können auch Startups von externen Dienstleistungen profitieren?

Gründerkopfschmerzen

Ein gut durchdachter Businessplan ist wichtig. Eine solide Planung ist unerlässlich. Oft ist es jedoch die praktische Ausführung, die vielen jungen Unternehmen Kopfschmerzen bereitet.

Deine Vision zu realisieren, ein skalierbares Geschäftsmodell auszuarbeiten und strategische Entscheidungen zu treffen, die zu messbarem Erfolg führen, ist ein gigantisches Unterfangen. Deine Zeit ist kostbar! Effektiv zu arbeiten, ist ausschlaggebend für den Erfolg deines Unternehmens. Ebenso wichtig ist es, dass die zur Verfügung stehenden Ressourcen effizient genutzt werden. Vor allem während der Gründungs- und Nachgründungsphase muss kosteneffektiv agiert und Prioritäten müssen rigoros gesetzt werden.

Die Zusammenarbeit mit Freelancer*innen könnte euch in diesem Fall eine Menge der erwähnten Kopfschmerzen ersparen.

Zeit und Geld

Die beiden größten potenziellen Vorteile externer Dienstleistungen lassen sich in wenigen Worten zusammenfassen: Zeit sparen und Geld sparen. Der Erfolg eines jeden Unternehmens steht und fällt mit diesen beiden Faktoren.

Outsourcing hat den großen Vorteil, dass du und dein Team euch mehr auf das operative  Geschäft konzentrieren könnt. Es kann dabei helfen, firmeninterne Prozesse effizienter zu gestalten und deinem Business zu schnellerem Wachstum zu verhelfen. Dies gilt auch, wenn sich dein Unternehmen bereits über die Gründungsphase hinaus entwickelt und am Markt etabliert hat. Denn eine fortlaufende Optimierung der Betriebsabläufe ist entscheidend in jeder Phase der Unternehmensentwicklung.

Vor allem in der Anfangszeit ist es nahezu unmöglich, ein In-House Team zu beschäftigen, das die gesamte Bedürfnis-Palette deines Unternehmens abdeckt. Vollzeitangestellte sind teuer und das Beauftragen einer Agentur kann ebenso das Budget sprengen. Selbst wenn man gute Angebote findet, die Gefahr, dass mehrmalige Revisionen zu unerwünschten Kosten führen, ist hoch. Aber was tun, wenn schnell ein überzeugendes Brand-Video für die neue Website, ein wirkungsvoller Marketing-Post für die Social-Media-Kanäle oder ein effektvolles Corporate-Logo her muss? Selber machen? Klar, das wäre eine Option. Aber sofern keiner von euch ein professionelle Designer*in ist, wird das Ergebnis nie so gut werden, wie es sein könnte. Oder möchtest du wirklich ein Logo, das nur „in Ordnung“ ist? Mit Sicherheit nicht. Was du willst, ist ein umwerfendes Design, so einprägsam, dass keiner deiner potenziellen Kund*innen es jemals wieder vergessen wird.

Freelancer*innen sind eine hervorragende Wahl für Projekte und Arbeiten, die eine einmalige oder spezialisierte Dienstleistung erfordern. Grundsätzlich ist es immer günstiger eine/n Freelancer*in zu beauftragen, da auf freiberuflicher Basis und projektbezogen gearbeitet wird. Was jedoch nicht heißt, dass dies auf Kosten der Qualität geht. Im Gegenteil. Viele Freelancer*innen haben sehr spezialisierte Fähigkeiten und sind Meister ihres Faches. Sie verstehen die unterschiedlichen Pain-Points ihrer Kund*innen im Detail. Sie arbeiten schneller und präziser, als ein ganzes Team ohne die nötige Expertise und können Aufträge in einem Bruchteil der Zeit erledigen.

Expertise von außen

Als Gründer*in lebst du für dein Business und du hast eine emotionale Bindung zu deinem Konzept. Freelancer*innen haben diese Bindung nicht. Kann das zu mangelndem Verständnis oder sogar Desinteresse deiner Marke gegenüber führen? Diese Frage ist berechtigt und deshalb sollte man sich bei der Auswahl des/r Freelancer*in immer genug Zeit nehmen und verschiedene Angebote vergleichen.

Digitale Plattformen, die Freelance-Dienstleistungen anbieten, sind mittlerweile so umfangreich und auf unterschiedlichste Kundenbedürfnisse zugeschnitten, dass die Suche nach dem optimalen Service erheblich einfacher geworden ist. Transparenz steht im Vordergrund. Angebotseinsicht, Kommunikation und Zahlung sind standardisiert und unkompliziert. Mit detaillierten Produktbeschreibungen, Portfolios, Zertifikaten, Kundenrezensionen und Bewertungen, haben Freelancer*innen die Möglichkeit nicht nur ihre Kompetenzen zu präsentieren, sondern auch ihre Professionalität zu demonstrieren. Natürlich musst du als Gründer*in entscheiden, welche Dienstleistungen für dein Budget in Frage kommen. Doch die Auswahl ist schier grenzenlos. Ob du nun nach einem Voice-Over-Artist für ein Produktvideo suchst oder einer SEO-Expertin, die euer Suchmaschinenranking verbessert.

Auch wenn diese sich nicht direkt mit deiner Marke identifizieren können, sind erfahrene Freelancer*innen routiniert darin, sich den individuellen Wünschen ihrer Kund*innen anzupassen und die ihnen gestellten Aufgaben professionell zu lösen. Immerhin besteht darin eine der Kernkompetenzen von Freelancer*innen. Darüber hinaus hilft die Distanz zu deinem Unternehmen, neue Perspektiven zu eröffnen, frische Ideen zu importieren und sogar Betriebsblindheit entgegenzuwirken.

Da Freelancer*innen überall auf der Welt tätig sind, steht dir quasi ein gigantisches Archiv an globalem Knowhow zur Verfügung. Wenn du dieses externe Wissen richtig dokumentierst, hat dein Unternehmen die Möglichkeit langfristig davon zu profitieren.

Die Welt ist im Wandel. Kompetente und erfahrene Freelancer*innen gibt es heute in so gut wie jeder Branche. Besonders im Kreativbereich wie Design und Content, können Freelancer *innen Jungunternehmen eine Menge Arbeit abnehmen. Genauso in den Bereichen Programmierung, IT, Content-Erstellung, Audio und Videoproduktion und vielen mehr. Natürlich solltest du eine gute Vorstellung haben, von dem, was du willst und wie viel du bereit bist du zahlen. Auch im Freelancer*innen-Bereich gilt: Qualität hat ihren Preis. Aber nicht alles selber machen zu müssen, besonders in der Anfangszeit, ist eine große Entlastung.

Fiverr ist seit 2010 die marktführende Freelancer*innen Plattform mit über 400 online Dienstleistungen. Von Design, digitalem Marketing bis zu Musik & Audio. Finde jetzt deine passenden Freelancer*innen bei Fiverr.

INSIDE ist das Magazin des Bundesverbandes Deutsche Startups e.V. (Startup-Verband). Der Startup-Verband ist Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland und engagiert sich für gründerfreundliche Rahmenbedingungen. Im Dialog mit Entscheidungsträgern in der Politik erarbeitet er Vorschläge, die eine Kultur der Selbstständigkeit fördern und die Hürden für Unternehmensgründungen senken. Der Startup-Verband wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Als Netzwerk verbindet er Gründer, Startups und deren Freunde miteinander. Wenn du an einer Mitgliedschaft im Startup-Verband interessiert bist, erfährst du hier etwas über die Vorteile einer Mitgliedschaft und kannst hier die Mitgliedschaft beantragen.


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